Philippinenadler

Der „Philippine Eagle“(Affenadler)ist einer der größten und seltensten Adler der Welt. Durch die Zerstörung der Wälder verliert der Philippinenadler seinen Lebensraum und manche Menschen jagen ihn. Daher ist der Philippinen-Adler heute vom Aussterben bedroht.

Aeta

Die Aeta (gesprochen „Aita“) leben geschätzt seit 1,7 Millionen Jahren auf den Philippinen. Heute lebt dieses alte Volk hauptsächlich in den Bergen auf der Insel Luzon.

Apo

heißt der höchste Berg der Philippinen. Er ist 2954 Metern hoch. Er ist ein Vulkan, der sehr lange nicht mehr ausgebrochen ist. Aber es gibt auch noch viele aktive Vulkane auf den Philippinen, z.B. der Pinatubo.

Auswanderung

Viele Filipinos wandern in andere Länder aus. Die meisten verlassen ihre Heimat, um Arbeit zu finden. Es gibt sogar ein Wort für sie: Overseas Filipino Workers (OFW) bedeutet „Philippinischer Übersee-Arbeiter“.

Banca

Eine „banca“ ist ein typisches Holzboot, das es in verschiedenen Größen gibt. Man erkennt es an den beiden Auslegern rechts und links.

Bürgerkrieg

Im Südwesten der Insel Mindanao kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen. Die muslimische Mehrheit fordert mehr Kontrolle über ihre Heimat. Um für Frieden zu sorgen, hat dieser Teil Mindanaos eine eigene Regierung und ein eigenes Parlament.

Essen

Was bei uns Nudeln oder Kartoffeln sind, ist auf den Philippinen Reis. Zum Reis gibt es oft Fisch, aber auch Schwein, Huhn oder Gemüse. Sehr beliebt sind die Tura-Tura Straßenrestaurants. Dort stehen die Speisen fertig zubereitet in Töpfen, man schaut überall hinein, und entscheidet, was man möchte. Viele verschiedene Länder haben das Essen auf den Philippinen beeinflusst.

Ferdinand E. Marcos

wurde 1965 Präsident der Philippinen und regierte bis 1986. Er unterdrückte Menschen, die eine andere politische Meinung vertraten und kontrollierte die Presse.

Fischfang

Besonders an der Küste leben die Menschen schon immer vom Fischen. Aber die Fischbestände werden immer geringer, auch weil große Fangflotten die kleinen Fischer verdrängen. Deshalb gehören Fischer auf den Philippinen zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen. Trotz ihrer harten Arbeit können sie oft nicht mehr ihre Familien ernähren.

Inseln

Inseln Die Philippinen bestehen aus 7.107 Inseln. Wenn die Küsten aller Inseln eine lange Linie wären, wäre die mit 36.289 km fast so lang wie der Äquator.

Jeepneys & Tricycles

Ein Jeepney ist ein offener Kleinbus und ist ein wichtiges öffentliches Verkehrsmittel in den großen Städten. Jeder Jeepney ist kunstvoll bunt lackiert. In kleineren Städten oder durch ganz enge Straßen fährt man mit Tricycles, das sind Motorräder oder Fahrräder mit überdachtem Beiwagen.

José Rizal

Dr. José Rizal(1861 bis 1896) ist ein besonderer Mensch für die Filipinos. Durch seine Bücher und sein politisches Engagement hat er die Menschen motiviert, für die Unabhängigkeit ihres Landes zu kämpfen.

Klima

Auf den Philippinen gibt es zwei Jahreszeiten. Die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober, manchhmal sogar bis Januar. Die heiße Trockenzeit ist von Januar bis Mai. Da die Philippinen sich von Nord bis Süd sehr ausdehnen, gibt es zusätzlich auch Unterschiede innerhalb des Landes. Und das Klima ändert sich. Die Temperatur auf der Erde wird wärmer und das ist gefährlich. Wenn am Nordpol z.B. die Gletscher schmelzen, steigt der Meeresspiegel. Für ein Land wie die Philippinen, das umringt von Meer ist, ist das besonders schlimm. Denn das bedeutet, dass mit den Jahren manche Inseln verschwinden werden und die Menschen dort ihr Zuhause verlieren. Und seitdem das Klima immer wärmer wird, werden auch die Taifune (Wirbelstürme) stärker.

Kolonialzeit

Ab 1565 besetzten die Spanier die Philippinen. Sie nannten das Land nach dem spanischen Prinzen Philipp „Las Islas Filipinas“. Die Spanier brachten auch den christlichen Glauben auf die Inseln.

Mangroven

Mangroven sind Bäume, die im Meeresboden wachsen. An den Küsten bilden sie große Wälder. Die sind besonders wichtig für die Natur, denn in ihnen leben viele Tiere, wie Reptilien und Wasservögel. Die Wurzeln bieten vielen Fischen, Muscheln und Krabben einen sicheren Lebensraum. Außerdem bieten Mangroven Schutz bei Sturmfluten. Leider holzen die Menschen große Teile der Mangrovenwälder immer wieder ab.

Megacity Manila

Manila ist die Hauptstadt der Philippinen. In der Kernstadt leben 1,7 Millionen, im Großraum sogar 12 Millionen Menschen. Den Großraum nennt man „Metro Manila“. Städte mit mehr als 10 Millionen Einwohnern nennt man auch Megacity.

Manuel Roxas

Der erste Präsident der unabhängigen Republik Philippinen war Manuel Roxas (1946 bis 1948).

Mindanao

ist die zweitgrößte Insel der Philippinen und liegt im Süden.

Musik und Tanz

Vor allem bei Festen spielen Lieder und Tanz eine große Rolle. Die Filipinos singen von klein auf. Und Karaoke ist sehr beliebt. Beliebte Instrumente sind Flöten, Gitarren, Violinen, Trompeten und Trommeln. Die Filipinos lieben das Tanzen. Der Nationaltanz ist der „Tinikling“.

Naturkatastrophen

Taifune, Sturmfluten oder besonders starker Regen kommen auf den Philippinen besonders häufig vor. Oft führen diese Naturgewalten zu schlimmen Überschwemmungen und Erdrutschen. Dann verlieren die Menschen alles, was sie besitzen. Auf der weltweiten Gefahrenskala für Naturkatastrophen liegen die Philippinen auf Platz drei!

Regenwald

Noch immer sind bis zu 10% der Philippinen mit tropischem Regenwald überzogen. Es gibt etwa 10.000 bekannte Arten von blühenden Pflanzen. Eine Besonderheit stellen auf den Philippinen über 800 Orchideenarten dar.

Reisterrassen

Reisterrassen Auf den weltberühmten Reisterrassen von Banaue bauen Menschen Reis an. Weil Reis im Wasser wächst, legen die Reisbauern an den steilen Hängen mit Stützmauern Terrassen an.

Religion

Die Philippinen sind das einzige überwiegend katholische Land in Asien. Den katholischen Glauben brachten die Spanier 1521 in das Land. Noch bevor die Spanier ihren Glauben verbreiteten, kam der Islam auf die Inseln. Heute leben die meisten muslimischen Filipinos (insgesamt 4 Millionen) auf den südlichen Inseln.

Sipa

muss man sich wie eine Mischung aus Volleyball und Fußball vorstellen. Kurz gesagt: Fußball über ein Netz spielen! Das ist der philippinische Nationalsport.

Unabhängigkeit

Am 12. Juni 1898 wurden die Philippinen von Spanien unabhängig. Aber sie gerieten anschließend unter die Herrschaft der Amerikaner und im Zweiten Weltkrieg besetzten die Japaner das Land. Erst 1946 wurden die Philippinen endgültig und voll unabhängig. Dennoch feiern die Filipinos am 12. Juni(1898) ihren Nationalfeiertag.

Unterwasserwelt

Die Philippinen liegen im Südchinesischen Meer und im Pazifik. Die Unterwasserwelt dort ist sehr lebendig und artenreich. Es gibt Fische, Korallen, Muscheln und Schnecken. Ein Paradies für Taucher!

Viele Völker

Auf den Inseln leben 60 unterschiedliche Volksgruppen. Über die Jahrhunderte hinweg sind auch viele Chinesen, Inder und Menschen aus Malaysia eingewandert.

Wirtschaft

Die Philippinen verkaufen vor allem landwirtschaftliche Produkte ins Ausland, zum Beispiel Holz und Mangos. Außerdem werden Reis, Maniok, Mais und Gemüse angebaut. Die Philippinen sind auch reich an Bodenschätzen, z.B. Kupfer, Nickel und Eisen. Erfolgreich sind die Philippinen außerdem in der Elektronik- Industrie und viele Filipinos arbeiten in der Telekommunikationsbranche.